Handtherapeut/in Weiterbildung - Modul 3
"Hand- und Radioulnargelenk"
Das Konzept der Bausteinreihe zum „Zertifizierten Handtherapeuten" beinhaltet 16 Seminare inkl. Abschlussprüfung. Wir bieten in unseren Standorten die Bausteine HT 1 bis HT 9 an. Die Module HT 10 bis HT 16 können aufgrund von logistischen und organisatorischen Gründen ausschließlich im Fortbildungsinstitut der Akademie für Handrehabilitation (AfH) in Bad Münder belegt werden.
Unabhängig des Studiums an der DIPLOMA-Fachhochschule Nordhessen kann die Weiterbildung zum „Zertifizierten Handtherapeuten" der AfH als reine Zertifikatsweiterbildung besucht werden.
Alle Therapeuten, die den Nachweis einer Zusatzqualifikation mit Abschluss nachweisen, bekommen ein Seminar (Baustein 1: Einführungskurs Hand „Die Anatomie der Hand") anerkannt. Diese Regelung gilt für die Kurse Bobath (Physiotherapie und Ergotherapie), PNF in der Physiotherapie sowie Manuelle Therapie (Physiotherapie).
Kursinhalte:
- die vegetative Untersuchung und Therapie der BWS
· Inspektion und Palpation (OGE`s etc.)
· Hautirritationen (Dermographismus)
· Blockade in der BWS und die Bedeutung auf viszerale Pathologien
· die heiße Rolle Teil II (die thermische Wirkung auf Kollagen)
· bindegewebige Verklebungen (Bindegewebsmassage)
· manualtherapeutische oszillierende Techniken in der BWS
- die Biomechanik des Handgelenks (distale Radioulnargelenk)
· das Modell nach Kuhlemann/Navarro
· das Rotationsmodell von Lichtmann
· die stabilisierende Bedeutung von Ligamenten und Muskeln auf
das Handgelenk
· Instabilitäten (Watson-Test, Shuck-Test, Ballotement-Test etc.)
- die aktive und passive Funktionsuntersuchung des Handgelenks
- Weiterführung der manualtherapeutischen Therapie
· spezifischer Aufbau der Gelenkkapsel und des Gelenkknorpels
· translatorische Traktionen in Befund und Therapie
· 3-D Mobilisation des Handgelenks aus Sicht des Modells
· nach Kuhlemann/Navarro und dem Rotationsmodell von Lichtmann
· 3-D Mobilisation des distalen Radioulnargelenks
- die isometrische Funktionsuntersuchung der kontraktilen Strukturen
des Handgelenks
- Einführende Inhalte der Querfriktion am Handgelenk - Sehnenscheiden
(am Bsp. des De Quervain)
- Befundinterpretation und spezifischer Aufbau eines Behandlungskonzepts
hinsichtlich von Gelenkspathologie (Arthrosen, Arthritiden, Stauchungen,
Frakturen, etc. – ggf. ärztl. Vortrag)
Zweck dieser Maßnahme ist:
· die Handrehabilitation in Deutschland auf den Stand der aktuellen
medizinischen Erkenntnis zu bringen, um den gestiegenen Anforderungen
in der Versorgung handerkrankter Patienten gerecht zu werden
· die Weiterentwicklung handtherapeutischer Maßnahmen strukturell
abzusichern
· Wirtschaftlichkeitsreserven in der Behandlung von Handverletzten zugänglich
zu machen
· unterschiedliche Kenntnisstände von Absolventen mehrerer hundert
unabhängiger Fachschulen anzupassen und spezialisiertes Fachwissen
für eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten
Ziele dieser Maßnahme sind:
Flächendeckende Verfügbarkeit handtherapeutischer Kompetenzen
· „Zertifizierte Handtherapeuten der Akademie für Handrehabilitation“ sind in
Fragen der Handtherapie eine zuverlässige Instanz für alle Beteiligten
· zuverlässige Orientierung für Patienten, Ärzte, Kollegen und Kostenträgern
über die verbindliche Definition des Begriffs „Handtherapie“ zu finden
Berufsgruppen
Kursgebühren
Info
- Unterrichtsstunden:
- 16
- Fortbildungspunkte*:
- 16
- maximale Teilnehmerzahl:
- 22
